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    Plauderbox
    Name:
    Message:
    8801 Zahl wiederholen

    30.07.2010 13:39
    ZSC
    Es lebe die Fangemeinschaft des HCD!! Wer kommt von den jungen Wilden aufgrund der Erzählungen von Ambühl noch zum Z!!!

    30.07.2010 12:55
    davos 4-ever
    zsc niana meh nuno ida nati B.

    29.07.2010 16:52
    fan83
    bla bla bla bla bla

    29.07.2010 13:02
    ZSC
    @fan83 du hast ja Niveau. Aber von einem der offenbar alles viel fürher weiss ist ja nichts anderes zu erwarten

    29.07.2010 12:52
    fan83
    @marha to back
    nur i weisses scho vill länger

    29.07.2010 12:51
    fan83
    f... y.. zsc

     
     
    Beat Equilino - Schnupperlehre in der NHL

    Beat Equilino: Flirt mit der NHL

    Beat Equilino gehört zum Kreis der Davoser Eigengewächse. Er ist sämtliche Sprossen der HCD-Nachwuchsleiter nach oben gestiegen und hat sich als 19jähriger, damals in der 1. Liga, einen Stammplatz erkämpft. Mit seinem Gardemass von 193 Zentimetern Länge ist Equilino heute der grösste Spieler in der Nationaliga. Er ist kein Filigrantechniker auf den Schweizer Eishockeyfeldern, und seine Torausbeute hält sich in sehr bescheidenen Massen. Dennoch zählt der intelligente Verteidiger zu den Teamstützen bei den Gelb-Blauen. Seine Stärke ist das aggressive Körperspiel. Er räumt vor dem eigenen Gehäuse auf, und der Bande entlang läuft am zweikampfstarken Abwehrspieler kein gegnerischer Stürmer vorbei. Immer mehr nutzt er als guter Schlittschuhläufer seine Möglichkeiten aber auch, um Breschen in die gegnerischen Verteidigungsbollwerke zu schlagen, wenn sich keine frei Anspielstation anbietet. Den "Match seines Lebens" lieferte er diesbezüglich im Frühling 1995 im Play-off gegen Fribourg. Ein Talentspäher der Toronto Maple Leafs, eines bekannten Klubs in der National Hockey League, zeigte sich an diesem Abend von Beat Equilino derart angetan, dass er den Davoser Verteidiger zu Testspielen nach Kanada einlud. Vier Tage später bestieg der HCD-Verteidiger bereits das Flugzeug für seine NHL-Schnupperlehre. Ohne langes Akklimatisieren erhielt Equilino bei den St. Johns Maple Leafs, dem Farmteam des NHL-Klubs von Toronto, in der American Hockey League Spielgelegenheit. Coach Tom Wart setzte den Davoser in vier von sieben möglichen Play-off-Partien ein, obwohl die Zeit zum Experimentieren nicht ideal war. In den beiden letzten Partien erhielt Equilino bereits viel Eiszeit, selbst im Power- und Boxplay. Zuerst habe er sich an die Verhältnisse im nordamerikanischen Eishockey gewöhnen müssen, an die kleineren Spielfelder, die harten Checks, die vielen Balgereien und die martialische Taktik, erzählte der HCD-Captain nach seiner Rückkehr ins Landwassertal."Es wird halt typisch kanadisch gespielt, ohne grosses System. Nach der roten Mittellinie wird die Scheibe ins gegnerische Drittel geknallt, und alle jagen hinterher. Gecheckt wird zudem, dass die Banden krachen." Gerade damit hatte der stämmige Davoser allerdings am wenigsten Probleme."Beim Checken hielt ich mich keinenfalls zurück. Und ich blieb auch bei den Gegenattacken standhaft. Das hat Spass gemacht, denn das körperbetonte Spiel liegt mir nun mal."
    Gewundert hat sich der Bündner über den harten Alltag in der American Hockey League. "Jeden Tag gab's Bus oder Flugreisen. Nach einem Match sassen wir zum Beispiel einmal sieben Stunden lang im engen Car eingepfercht. um drei Uhr morgens checkten wir im Hotel ein, und um elf Uhr begann bereits wieder das Aufwärmtraining für folgende Abendspiel. Das hat das ganze Abenteuer doch sehr anstrengend gemacht." Im Vergleich dazu sind die Reisen selbst für den an der Landesperipherie gelgenen HC Davos zu seinen Schweizer Gegnern weniger anstrengend. Diese Bequemlichkeit ist für Equilino kein allerdings kein Grund, den Traum von der NHL nicht weiterzuträumen. "Sollte ich die Chance erhalten, für ein Jahr in einem Farmteam spielen zu können, werde ich sie ganz bestimmt packen. Solch eine Möglichkeit erhält man im Leben nämlich nur einmal." Was auch immer die Zukunft dem kräftigen Davoser Verteidiger noch bringen mag, so war die zweiwöchige Nordamerika-Reise im März 1995 nicht vergebens."Es war eine harte, aber tolle Erfahrung", erinnert sich Equilino. Nach Ambris Torhüter Pauli Jaks war der Bündner erst der zweite Schweizer überhaupt, der im nordamerikanischen Profi-Eishockey eine Spielgelegenheit erhielt.
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