Topscorer

Sykora
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04.02.2012
Zug - Davos
3:2
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18.02.2012
Strafenkönig

Ramholt Tim
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Sa. 18.02.2012
Davos - Ambri-Piotta


 
Tabelle
1.Zug4691
2.Davos4690
3.Fribourg4687
4.Bern4683
5.Kloten-Flyers4680
6.Lugano4569
7.ZSC Lions4468
8.Genf-Servette4663

9.Biel4662
10.Langnau4646
11.Ambri4646
12.Rapperswil4537
 
Hockeystar

 


Agenda
  • 04.02. Public Viewing
  • 18.02. Röstiplausch
  • 18.02. Hockeygrümpi
  •  
    Happy Birthday
     Jann Billeter (40)
    Shoutbox
    03.02.2012 14:04
    Blerim
    HCD Nr. 1 all over the World! Spenglercup isch s'geilst, Fans sind de Hammer und Stimmig isch immer weltklasse!! Meister kabooom!!

    01.02.2012 08:15
    Yes
    1. Platz Daavooos, 1. Platz Daaavoooos!

    29.01.2012 11:00
    SuperHCD
    Zuerest den Spengler Cup, dann die Meisterschaft und den Pokal, bitte noch einmal!!! Schololololoooo o

    Shout


    Daniele Paganini - Der Kämpfer und Rucksack
    Daniele Paganini: der Kämpfer.

    Wenn von Daniele Paganini die Rede ist, erzählt der frühere HCD-Spieler, -Trainer und Präsident Gery Diethelm gerne eine Episode, die er während "Pagas" ersten Gehversuchen auf dem Eis als Nachwuchsbetreuer erlebt hat: <<Schon früher haen den Spielern Trainings sogenannte "Eishockeyfachleute" von der Tribüne aus zugeschaut. Nach einem Training kamen drei dieser "Fachleute" zu mir und gaben mir klar zu verstehen, welche der Knirpse gefördert werden müssen. Weiter bemerkten sie, den kleinen Paganini könne man vergessen, der habe ja Angst, der werde nie ein richtiger Eishockeyspieler." Ähnlich wie diese Besserwisser dachte einige Jahre später auch Herb Brooks, der Trainer des amerikanischen Olympiasiergerteams von 1980. Paganini habe zwei "einbetonierte Handgelenke", war seine Begründung, weshalb er den Stürmer regelmässig auf der Ersatzbank schmoren liess. Ironie des Schicksals: Mit seiner Philosophie trieb Brooks den HCD in die Abstiegsrunde. Dort half Paganini unter Brook's Nachfolger "Wädel" Dürst tatkräftig mit, dem Klub die Zugehörigkeit zur Nationaliga A zu wahren. Paganini war bestimmt nicht der begnadetste Eishockeyspieler in Davos. Aber er machte sein geringes Talent mit enorm viel Einsatz, Kampf und Moral doppelt wett. Während eines ganzen Jahrzehnts gehörte er zum harten Kern des Bündner Traditionsklubs. Zusammen mit Jacques Sougel bildete er sozusagen das Herz und Gewissen der Mannschaft - sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten.

    Den Grundstein für die grossen persönlichen Erfolge und jene des HC Davos in der Mitte der achziger Jahre haben Paganini, die Brüder Jacques, Claude und Sergio Sougel sowie Marco und Reto Müller bereits im Kindesalter gelegt. Damals wohnten die drei Familien in der Nähe der Eisbahn. "In jeder freien Minute spielten wir im Winter Eishockey und im Sommer Landhockey - meist bis es abends dunkel wurde", blick Paganini zurück. Nicht organisiertes und bald einmal leistungsorientiertes Training von Kindsbein an, wie es heute die Regel ist, sondern freies Eishockeyspiel mit Schulkameraden liessen in Davoser Buben technische Grundbegriffe, Spielwitz und eine gesunde Einstellung zum Sport reifen. In den Nachwuchsteams des HCD wurden diese Eigenschaften später weiterentwickelt. Die Jungen legten einen grossen Ehrgeiz an den Tag. Paganini erinnert sich: "In unserer Freizeit konzentrierten wir uns nur aufs Eishockey. Oft musste der Eismeister nach dem offiziellen Juniorentraining das Licht ausdrehen, um uns endlich loszuwerden, weil wir einfach nicht aufhören konnten." Dieser Fleiss zahlte sich aus: 1976 wurden die Davoser Schweizer Meister bei den Elite-Junioren. Ab 1981 zählte Paganini zu den festen Grössen im Davoser Fanionteam. Als rechter Flügel spielte er meist in der Paradeformation zusammen mit Jacques Sougel. Paganini überzeugte durch ungewöhnliche Kämpfer- und Nehmereigenschaften. Als guter Schlittschuhläufer und "Bandenhobel"riss er Löcher in die gegnerische Abwehr. Im Powerplay löste er seine Aufgaben, des Gegners Torhüter und die Verteidiger zu beschäftigen, mit Bravour, was ihm zahlreiche blaue Flecken eintrug - und 27 Aufgebote in die Schweizer Nationalmannschaft. Dank seiner Zuverlässigkeit und Disziplin setzten ihn die Trainer gerne als "Rucksack" auf die gegnerischen Goalgetter und Spielmacher an. Manch hochkarätiger Gegenspieler wurde von Paganini völlig abgemeldet.
    Die beiden Meistertitel 1984 und 1985 sowie die beiden Europacupspiele gegen das grosse ZSKA Moskau bezeichnet Paganini rückblickend als "unauslöscherische Erinnerungen an eine herrliche Zeit." Im Frühling 1989 erklärte er nach dem Abstieg des HCD in die Natinaliga B seinen Rücktritt. Nach einem schlechten NLB-Start überredete die Klubleitung ihn und auch Jacques Sougel zu einem Comeback. Den direkten Fall in die 1.Liga konnten die beiden Notnägel aber nicht verhindern. "Es war eine harte Zeit", sagt Paganini rückblickend dazu. "Wir mussten ganz unten durch, nachdem wir früher nur Höhen genossen hatten. Aber es war auch eine lehrreiche Zeit, aus der man fürs weitere Leben profitieren konnte." Weil der Flügelstürmer seine Laufbahn nicht mit einem Abstieg beenden wollte, blieb er seinem Klub in der 1. Liga für eine weitere Saison treu. Mit dem sofortigen Wiederaufstieg beendete Paganini Ende März 1991 seine Karriere.

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