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    Plauderbox
    Name:
    Message:
    2895 Zahl wiederholen

    06.09.2010 21:10
    hcd
    oh mann holzchopf

    05.09.2010 15:52
    HCD
    hcd.ch denk…?hahaha holzchopf

    05.09.2010 14:19
    hcdfansrheintal
    heey i bi im fanclub rheintal. nd denn hts no so a geili fansita ge. also si heisst. www.hcdfansrhei ntal.ch si ish da hammr.;)

    05.09.2010 12:24
    hcdfan
    wie hosst dia neu hcd adresse??
    b itte schrib doch zrug. HCD$
    danke
    und wennes giht so schnell wie möglich

    04.09.2010 21:06
    HCD
    di nooi hcd homepage isch iaa easii geil =D

    04.09.2010 12:37
    hcdan
    gits jo nid das er de mj nid kennet!!

     
     
    News
    Arno Del Curto: «Wir sind hochanständig rausgeflogen»

    Ausgerechnet an der Stätte des letztjährigen (Meister-) Triumphs ist der HC Davos am Samstag im Playoff-Viertelfinal in Kloten ausgeschieden. Trainer Arno Del Curto fand in der grossen Leere der Spieler lobende Worte.

    Von Hansruedi Camenisch

    Eishockey. – Samstagabend in der Kolping Arena am Klotener Schluefweg. Zielstrebigen Schrittes, aber mit versteinerten Mienen begeben sich die Davoser Spieler nach der 3:4-Niederlage, die ihr Saisonende bedeutet, in die Kabine. Ausgerechnet im selben karg gestalteten Raum hatten sie am 10. April 2009 nach dem 2:1-Sieg im alles entscheidenden siebten Playoff-Finalspiel den Schweizer-Meister-Titel gefeiert. Damals liessen sie die Zigarren qualmen und das Bier spritzen. Jetzt herrscht hingegen schon beinahe gespenstische Ruhe. Die entthronten Titelverteidger sitzen auf den unbequemen Holzbänken und starren still vor sich hin. Lange mögen sie sich nicht einmal ihrer völlig verschwitzten Eishockeymonturen zu entledigen.

    «Ich kann meinem Team nicht böse sein»

    Erst nach 40 Minuten verlässt Dino Wieser wortlos als erster Davoser Spieler frisch geduscht die Kabine. Vor einem Jahr hatte er im letzten Match das wichtige 2:0 erzielt, jetzt hätte er eigentlich gar nicht spielen dürfen. Bei einem harten Zweikampf hatte er sich im zweiten Viertelfinalspiel zwei Schulterbänder gerissen. Mit schmerzhemmenden Spritzen stürmte er dennoch. Der 20-Jährige wollte unbedingt mithelfen, das drohende Saisonende zumindest hinauszuzögern – auch wenn er wegen seiner Verletzung als «Light-Version» nicht der gewohne Aggressiv-Leader sein konnte und auf seine kernigen Checks verzichten musste.
    Derweil analysiert Arno Del Curto im engen Kabinengang den Match und die ganze Serie, umschart von Journalisten. «Wir haben nochmals alles versucht und hätten zumindest den Gang in die Verlängerung verdient», sagt der Mann, der seit nicht weniger als 14 Jahren als gewiefter Coach an der Bande des HC Davos steht und den Bündner Traditonsklub seit 2002 zu vier Meistertiteln und zwei weiteren Finalteilnahmen führte. «Es war eine wahre Freude zu sehen, wie die Mannschaft in diesem Match nach dem frühen 0:2-Rückstand alles nach vorne warf, den Ausgleich bewerkstelligte und zu weiteren guten Torchancen kam», richtet Del Curto ein dickes Lob an seine Schützlinge.
    «Ich kann meinem Team nicht böse sein», bemerkt der Davoser Trainer zum Ausscheiden. «Jedes der sechs Viertelfinalspiele war umkämpft und endete mit einem knappen Resultat. Wir forderten einem sehr starken Kloten alles ab und sind nun hochanständig rausgeflogen.» Die Gründe fürs Aus ortet Del Curto in den Abgängen nach der letzten Saison («Wir haben die 100 Tore von Andres Ambühl, Michel Riesen und Petr Sykora nicht ersetzt»), im Verletzungspech – neben den Verteidigern Marc Gianola und Lukas Stoop fehlte vor allem Topskorer Peter Guggisberg – und der mangelnden Playoff-Erfahrung seiner jungen Schützlinge. «Mehr als ein halbes Dutzend meiner Spieler bestritt erstmals Playoff-Partien», bemerkt Del Curto. «Sie kämpften mit viel Herz und Einsatz, doch logischerweise begingen sie Jugendfehler. Phasenweise waren sie zu ungestüm, vor dem gegnerischen Tor fehlte ihnen die Ruhe und im taktischen Verhalten die Abgeklärtheit.» Einigen der Talente prophezeit der Davoser Übungsleiter eine grosse Zukunft, andere würden Durchschnittsspieler. Es hänge ganz davon ab, wie sie arbeiten würden- auf dem Eis, im Kraftraum und im mentalen Bereich.

    «Ich verliere einen guten, lieben Freund»

    Während Del Curtos Ausführungen schleppen die Davoser Spieler ihre grossen Eishockeytaschen durch den Gang Richtung Parkplatz zum Mannschaftscar. Die Enttäuschung steht ihnen noch immer ins Gesicht geschrieben. Mehr als ein knapper Gruss fällt nicht. Auch Josef Marha mag nicht sprechen. Nach neun grossen Saisons beim HCD kehrt der 33-jährige Stürmer in seine tschechische Heimat zurück. «Persönich verliere ich einen guten, lieben Freund, mit dem ich den Kontakt ganz bestimmt aufrechter-halten werde», sagt Del Curto. Und der HCD verliere einen Charakterspieler und Leadertyp, der seine Knochen stets schonungslos hingehalten habe. Es werde sehr schwierig, Marha zu ersetzen. Für den HCD-Coach ist klar, «dass Davos Spieler holen muss». Er kennt aber die Zwickmühle zwischen Qualität im Kader und einem ausgeglichenen Klub-Budget. «Wir haben kein Geld, doch gerade solches müsste man in die Hand nehmen. Ein sehr guter Ausländer kostet heute eine halbe Million Franken oder mehr», so Del Curto.

    «Es hat nicht sollen sein»

    Als letzter Davoser Spieler verlässt Reto von Arx die Kabine. Gut eine Stunde ist verstrichen, seit die Schlusssirene im Stadion das Saisonende des HCD besiegelt hat. An diesem Verdikt konnte auch Reto von Arx nichts mehr ändern, obwohl er seine Rolle als Teamleader nochmals exzellent interpretierte, sein Team nach dem Fehlstart mitriss, das erste Tor selber erzielte und die beiden anderen vorbereitete. Jetzt hält er in den Katakomben der Kolping Arena kurz an. Seine aktuelle Gefühlslage sei schwierig zu beschreiben, sagt er, eine graue Mütze tief über den Kopf gezogen und mit leerem Blick. «Schade, dass Josef Marha so gehen muss. Die Mannschaft wollte ihm einen anderen Abgang bescheren. Jetzt hat es knapp nicht gereicht», bedauert Reto von Arx. «Hätte es ein siebtes Viertelfinalspiel in Davos gegeben, hätte ich viel auf uns gewettet. Wir kämpften bis zur letzten Sekunde, doch es hat nicht sollen sein; solche Jahre gibt es.»




    News vom 22.03.2010
     
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