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Del Curto: «Es war eine Freude»
Freud und Leid liegen im Sport nah beieinander. Am Samstag stand der HC Davos auf der Schattenseite und musste sich mit der 3:4-Niederlage in Kloten in die Ferien verabschieden. Trainer Arno Del Curto stellte sich danach vor sein Team.
Bernhard Camenisch
«Ich kann der Mannschaft nicht das kleinste bisschen böse sein. Es war eine Freude, sie so kämpfen und spielen zu sehen.» Der HCD-Coach Arno Del Curto fand am Samstag wenige Minuten nach dem Spiel in den Katakomben der Kolping Arena nur lobende Worte für seine Schützlinge. Für diese in der Stunde des Ausscheidens freilich kein Trost. Nur wenige Meter daneben sassen sie in der Kabine – genau derselben Kabine, in der die meisten von ihnen 344 Tage zuvor noch den Meistertitel gefeiert hatten. Während Del Curto dem Pulk der Journalisten geduldig Red und Antwort stand und dabei seinen Schalk nicht verlor, zog ein Spieler nach dem anderen wortlos und mit gesenktem Haupt vorbei. Ein letztes Mal trugen sie für diese Saison nach der Dusche ihre Taschen zum Car hinaus.
«Kloten gewann verdient»
Was am Samstag besonders schmerzte, war die Tatsache, dass der HCD auch im sechsten Spiel der ausgeglichenen Serie nicht die schlechtere Mannschaft war. Wohl war sie es im ersten Drittel und ging verdient mit 0:2 in Rückstand. Kleinzukriegen war sie aber selbst dann nicht. Sie hätten nochmals alles gegeben, alles versucht und alles nach vorne geworfen, sprach Del Curto mit Stolz über seine Spieler: «Wir sind gegen ein Kloten, das sehr gut spielte, hochanständig rausgeflogen.» Del Curto unterliess es dabei nicht, auch einige Worte an den Gegner zu richten: «Die Klotener gewannen schliesslich verdient. Man muss ihnen gratulieren.» Dann ging der HCD-Trainer zur weitläufigeren Analyse über: Es war sein gutes Recht, aufzuzählen, wie viele Skorerpunkte Davos durch Abgänge nach der vorherigen Saison verloren hatte. Oder welchen Einfluss die Verletzungsmisere gehabt hatte. Del Curto sprach über die vielen jungen Spieler, die deswegen in den Wochen und Monaten zuvor vermehrt zum Einsatz gekommen waren, liess auch gewisse Mängel oder Jugendfehler nicht unerwähnt. Junge einzubauen, mit ihnen zu trainieren und Geduld mit ihnen zu haben, dies sei Teil seiner Aufgabe. «Wir sind mit unserem Budget angewiesen, Nachwuchsspieler zu integrieren. Damit einer zu einer Spielerpersönlichkeit wie Reto von Arx werden kann, muss er wachsen.» Etwas skeptisch zeigte sich der Trainer: «Ich weiss nicht, ob alle Jungen über die notwenige Klasse verfügen.» Einige würden zu super Spielern werden, andere wohl nicht zu NLA-Stammspielern. Für den Coach ist klar, dass der HCD in neue Spieler investieren muss, um auch zukünftig vorne mitspielen zu können. In erster Linie denkt er dabei an starke Ausländer. «Ein solcher kostet pro Saison aber mindestens eine halbe Million Franken», weiss er, und er weiss auch, dass sich der HCD mit seinen finanziellen Möglichkeiten auf keine sehr hohen Äste begeben kann, wenn weiterhin gesund gewirtschaftet werden soll.
Die Gedanken bei Marha
Del Curto war mit seinen Ausführungen lange fertig, als sich als zweitletzter Spieler Reto von Arx in Richtung Car machte. «Wir kämpften bis zur letzten Sekunde und müssen uns nicht schämen», sagte er. Seine Gedanken waren bei Teamkollege Josef Marha: «Es ist schade, dass Josef so gehen muss. Das ganze Team wollte ihm einen anderen Abschied geben.»
News vom 23.03.2010 |
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| hcd fan | 23.03.2010 20:12 | | davos isch geil |
| | eveline specker | 23.03.2010 20:32 | | hey jungs ihr seid der beste club wo es je gab ich bin ein stolzer hcd fän für immer und ewig im 2011 werdet ihr den meister titel holen ole hcd gruss an die ganze mannschaft und am arno del curto |
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