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Champions League

Shoutbox
18.10.2017 11:51
Obacht
Im Fussball sind zwei Spiele pro Woche zuviel!!!!

17.10.2017 21:57
Achtung
Hockey sucks , 3 Spiele pro Woche sind zuviel für einen Profi ... und dann diese mühsamen 3.Drittel ... Fussballer sollte man sein ..

14.10.2017 21:51
hcd 26
de schiri het höt de match entscheide z lugano bravo

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News
Leblanc: «Ein grossartiges Gefühl»



Robin Leblanc ist zwar erst 23-jährig, doch bereits ein Mann für wichtige Tore. Schon am Spengler Cup hatte der Stürmer im Final getroffen, und gestern schoss er den HC Davos aus dem Handgelenk heraus zum Meistertitel.

von Hansruedi Camenisch

In der einen Hand eine qualmende Meisterzigarre, in der anderen eine Bierbüchse – so locker und scheinbar selbstverständlich, wie Robin Leblanc den einzigen Treffer im siebten Finalspiel erzielt hat, steht der Kanadier im Kabinengang und gibt Auskunft. Noch und noch muss er in unzählige Mikrofone sein goldenes Tor, das er nach 44:21 Spielminuten erzielte, beschreiben: «Petr Taticek gewann das Bully, passte den Puck zu mir, und dann sah ich, weil ich viel Zeit und Raum hatte, die Lücke unter der Latte in Marco Bührers Tor», schildert Leblanc, der Spieler mit dem besten Handgelenkschuss beim HCD, die Meisterschaftsentscheidung. Deshalb versuche er auch so oft wie möglich zu schiessen, fügt der Kanadier hinzu. Er spielt mit einer Schweizer Lizenz, weil er hier schon bei den Junioren spielte, als noch sein Vater Fernand Leblanc in der Nationalliga für Chur, Herisau und Ajoie dem Puck nachjagte.

Stolz auf die Mannschaft

Trotz des finalen Treffers sieht sich Robin Leblanc nach der Pokalübergabe nicht im Mittelpunkt. Er spricht von der grossartigen Mannschaft, über welche der HC Davos verfüge. Diesbezüglich setzt Reto von Arx gar noch einen drauf. «Ich habe noch selten in einer derart hervorragenden Truppe gespielt», sagt der Leitwolf des HCD. «Da hat es so viele Siegertypen, die für den Erfolg des Teams alles tun. Ich bin stolz, Teil dieser Mannschaft zu sein.» Während Reto von Arx schon den dritten Meistertitel feiert, darf Leblanc den «berühmtesten Schirmständer», wie der Meisterpokal auch genannt wird, erstmals in die Höhe stemmen. Nicht nur deswegen ist es für den 23-Jährigen ein spezielles Gefühl. Leblanc erlebte seit Ende Februar im Playoff Höhen und Tiefen. Nach der 2:5-Niederlage im vierten Viertelfinalspiel in Zürich wurde der Flügelstürmer von HCD-Trainer Arno Del Curto vorübergehend nicht nur auf die Ersatzbank, sondern für einige Partien ganz zum Zuschauen verbannt. Natürlich sei jene Phase für ihn hart gewesen, doch er habe weiter hart an sich gearbeitet und neben den ordentlichen Teamtrainings noch Zusatzschichten im Kraftraum geleistet. «Sauer» sei er deswegen auf den Coach nicht gewesen, sagt Leblanc. Del Curto verstand die Versetzung auch nicht als Strafe. «Leblanc spielte letzte Saison noch bei Ajoie, er muss noch viel lernen», bemerkt der Coach und zählt Defizite im läuferischen, taktischen und kämpferischen Bereich auf. Verständlicherweise fehle dem jungen Kanadier noch die Konstanz. Eines aber wusste Del Curto schon, als er den Flügelstürmer vor einem Jahr nach Davos holte: «Leblanc verfügt bereits über einen Riesenschuss.» Das bewies der Kanadier auch im Playoff-Final: Am letzten Samstag verwertete er im sechsten Match einen Penalty eiskalt trotz des gellenden Pfeifkonzerts von 16 000 Zuschauern in der BernArena. Und wie er in der Finalissima traf, ist mittlerweile im Detail bekannt.

«Das Momentum erkämpft»

Mit dem Führungstreffer habe sich Davos das Momentum in einer höchst umstrittenen Partie erkämpft, meint Leblanc mit Blick auf die letzten Meisterschaftsminuten. «Wir standen in der Defensive sehr gut, so dass die Berner zu keiner einzigen zwingenden Ausgleichschance mehr kamen.» Den Meistertitel stuft der Kanadier umso höher ein, «weil Bern ein grosses Eishockey spielt. Doch wir hielten erfolgreich dagegen und behielten das bessere Ende für uns», meint Leblanc mit einem verschmitzten Lächeln.

«Das tut extrem weh»

Der Meisterschütze hat in der Stunde des Triumphes gut reden. Weit schwerer tun sich nur wenige Meter neben den feiernden Davosern die Berner Spieler. «Ein Tor hat die Meisterschaft entschieden; das tut extrem weh», sagt Reto Raffainer, der als Junior selber vier Jahre für Davos gespielt hatte, auf dem Weg in die Kabine.




News vom 10.04.2007
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Lausanne - Davos

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