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15.01.2019 21:12
Störend
Nein er sucht das Rampenlicht nicht.
Was für ein Witz. Er geniesst die Medienhip und spielt sich auf wie ein kleiner Gott. Ist ein wenig peinlich.
A dC hat die Situaiton in Davos verschuldet. Ihm wurden immer wieder Leute an die Seite gestellt, aber er hat ja alle vergrault. Nun jammern und sich als Opfer darstelltn. Sorry, geht gar nicht!!!!

15.01.2019 19:57
Trulli
Ja schon komisch. Auch ceo von zsc ist ein charakterschwei n (spenglercup) .... Auch der rücktritt vonarxs war nicht lupenrein!! Uns kanns aber egal sein.... Wichtig ist das wir den ligaerhalt schaffen!!! Und das wird schwierig genug.... Und wer ist verantwortlich für dieses chaos ARNO DEL CURTO



15.01.2019 17:49
Verwirrter adc
Herzensangelege nheit.....und das nach 22 Jahre, beim gleichen Club.....muss man das verstehen, wie oft hatte er die Möglichkeit in den letzen 22 Jahre zu den züzis zu gehen....jetzt wo ihm die Mittel nicht mehr zugesprochenen wurden um den Club in die Spur zu bringen, ja da beginnt man mal die Saison unter dem Motte wenn’s geht dann gut, wenn nicht gehe zu meiner alten liebe...autsch adc...

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News
Gianola: «Eine schöne Zeit, die ich nicht missen möchte»

Eine schwere Knieverletzung zwingt den 35-jährigen Eishockeyprofi Marc Gianola zum abrupten Rücktritt. Der Verteidiger und Captain des HC Davos zieht Bilanz.

Mit Marc Gianola sprach Hansruedi Camenisch

Marc Gianola, Sie haben am Freitagabend Ihren sofortigen Rücktritt vom Spitzensport erklärt. Wie ist Ihnen zumute?

Marc Gianola: Nicht viel anders als vorher. Zurzeit beschäftigt mich die Ungewissheit wegen der Verletzung etwas. Ich hoffe, dass alles wieder gut wird. Die Ärzte rieten mir zum Rücktritt. Nach der bevorstehenden Knieoperation hätte es ein bis eineinhalb Jahre gedauert, bis ich im Spitzensport wieder voll da gewesen wäre. Und ich werde ja bald schon 36.

Wie sieht es denn mit Ihrem verletzten Knie aus? Was muss «repariert» werden?

In meinem rechten Knie «schwadert» ein Stück Knorpel, das entfernt werden muss. Weiter muss ein grösserer Eingriff im Knie vorgenommen werden, bei dem die Position der Kniescheibe etwas verändert wird. Zudem gilt es, die Knorpelschäden zu reparieren.

Verfluchen Sie wegen Ihrer schweren Verletzung, die zum abrupten Karrierenende führte, nun den Eishockeysport?

Nein, auf keinen Fall. Ich durfte beim HCD eine sehr schöne Zeit verbringen – mehr als 16 Jahre, die ich nicht missen möchte.

Was würden Sie anders machen, wenn Sie das Rad der Zeit um 20 Jahre zurückdrehen könnten?

Ich würde nochmals auf die Karte Eishockey setzen. Es machte mir Spass und würde mir weiterhin Spass machen, wenn die Verletzung nicht gekommen wäre.

Was hat Sie am Eishockey besonders fasziniert?

Der Mannschaftssport war stets wichtig. Gemeinsam in einem Team ein Ziel anzupeilen, hart dafür zu arbeiten und es dann zu verwirklichen, ist grossartig. Ich spielte von Kindheit an Eishockey und wollte gar nie etwas anderes.

Als 19-Jähriger kamen Sie 1993 vom Erstligisten St. Moritz nach Davos. Seither sind Sie beim HCD geblieben.

Erstens gefällt es mir in den Bergen. Zweitens lernte ich in Davos meine Frau kennen. Sie fühlt sich hier ebenfalls wohl. Drittens stimmte für mich auch die sportliche Seite. Ich konnte beim HCD viel spielen, erfolgreich sein und viel Verantwortung übernehmen.

«Ich pokerte nie wegen des Salärs»

Folglich hatten Sie nie ernsthafte Abwanderungsgelüste?

Ich stiess 1993 zum HCD, als dieser den Wiederaufstieg in die Nationalliga A bewerkstelligte. Zunächst musste sich die Mannschaft danach in der obersten Spielklasse festsetzen. Damals fehlte natürlich noch der Erfolg in Form eines Meistertitels, den jeder Sportler anstrebt. Da machte ich mir schon Gedanken über einen Klubwechsel. Konkrete Schritte unternahm ich aber nie. Beim HCD erhielt ich die Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln, und bezüglich Erfolge verlief auch alles in eine positive Richtung.

Indem Sie Wechselabsichten öffentlich signalisiert hätten, hätten Sie jedoch Ihr Salär in die Höhe schrauben können ...

Ich war nie der Typ, der wegen des Salärs pokerte. Am Schluss muss man zufrieden sein mit dem, was man unterschreibt, sonst hätte man es nicht tun dürfen. Mit dieser Einstellung bin ich immer gut gefahren.

Während Ihrer ganzen, mehr als 16-jährigen NLA-Karriere erlebten Sie beim HC Davos nur zwei Trainer.

Ja, das ist etwas Ausserordentliches. Gut, ich erlebte neben Mats Waltin und Arno Del Curto beim HCD noch den einen oder anderen Coach im Nationalteam (lacht). Aber das waren kurze Episoden. Die Zeit seit 1996 unter Arno Del Curto war lange und prägend.

Wie erlebten Sie ihn?

Arno Del Curto war von Beginn weg ein sehr fordernder Trainer, der jeden Spieler weiterentwickeln will. Das wurde im Laufe der Jahre noch immer ausgeprägter und wirkte sich höchst positiv aus, wie die Resultate bestätigten.

Sie wurden mit dem HC Davos vier Mal Schweizer Meister, und drei Mal gewannen Sie den Spengler Cup. Was betrachten Sie als Ihre persönlichen Höhepunkte?

Ich kann jetzt nicht etwas Bestimmtes herauspicken. Jeder Titelgewinn war speziell; diese Triumphe gehören zweifellos zu meinen schönsten Erlebnissen.

Gabs spezielle Enttäuschungen?

Da fällt mir spontan kein bestimmtes Ereignis ein. In einem Mannschaftssport und während einer langen Meisterschaft gibt es immer wieder Dinge, über die man sich ärgert. Im Endeffekt bleiben aber die positiven Ereignisse hängen, und von denen zehrt man.

«Ich setzte die Prioritäten anders»

Sie absolvierten 46 Länderspiele. Trotzdem wurde die Nationalmannschaft für Sie nie zur grossen Liebe.

1997 bestritt ich in Polen meine einzige Weltmeisterschaft, es war noch in der B-Gruppe. In den folgenden Jahren gehörte ich wohl zum Team, doch beim letzten Cut fürs WM-Kader blieb ich mehrmals hängen. Als ich dann Vater wurde, setzte ich die Prioritäten anders. Ich begann auch, mich fortzubilden während jenen Zeiten, wenn andere im Nationalteam waren. Zunächst schloss ich die Ausbildung zum Technischen Kaufmann ab, später jene zum Marketing-Planer.

Bereuen Sie es, nicht öfters fürs Nationalteam gespielt zu haben?

Sicher reut es mich. Es ist das Ziel der meisten Spieler, im Nationalteam aufzulaufen. Als junger Spieler ist das sehr wichtig. Ich weiss nicht, ob ich mehr als 46 Länderspiele bestritten hätte, wenn die Umstände anders gewesen wären. Es lag ja nicht nur an mir; man muss auch ins Schema des Trainers passen.

Während gut 16 Jahren war die HCD-Kabine Ihr zweites Zuhause. Wird man Sie auch in Zukunft noch häufig dort antreffen?

Ich hoffe schon, dass ich mit den Jungs in Kontakt bleibe. Ich werde bestimmt vorbeischauen, denn ich bin gerne in der Kabine und bei der Mannschaft.

«Ich möchte dem Eishockey etwas zurückgeben»

Haben Sie schon konkrete Zukunftspläne?

Jetzt laufen die Abklärungen, wann mein lädiertes Knie operiert wird. Ich werde sieben bis neun Tage in der Hirslanden-Klinik in Zürich bleiben müssen. Anschliessend folgt die Regenerationsphase. Die Ärzte sprechen von drei bis sechs Monaten.

Wie sieht Ihre berufliche Zukunft aus?

Ich habe zwei, drei Ideen. Zunächst muss ich aber abwarten, wie mein Gesundheitszustand in einigen Monaten sein wird.

Bleiben Sie dem Eishockey in irgendeiner Form treu?

Darüber haben wir noch gar nicht gesprochen. Ich möchte gerne im Eishockey etwas tun und damit auch etwas zurückgeben von dem, was ich in den letzten 16 Jahren erleben durfte.

Können Sie sich eine vollamtliche Tätigkeit beim HC Davos im Trainerbereich oder im Umfeld vorstellen?

Die Frage ist, ob der HCD überhaupt jemanden braucht. Wenn es eine Aufgabe wäre, bei der ich die Chance erhielte, etwas zu erreichen oder zu zeigen, was ich kann, würde ich es gerne tun.



News vom 25.10.2009
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