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    Plauderbox
    Name:
    Message:
    6886 Zahl wiederholen

    30.07.2010 13:39
    ZSC
    Es lebe die Fangemeinschaft des HCD!! Wer kommt von den jungen Wilden aufgrund der Erzählungen von Ambühl noch zum Z!!!

    30.07.2010 12:55
    davos 4-ever
    zsc niana meh nuno ida nati B.

    29.07.2010 16:52
    fan83
    bla bla bla bla bla

    29.07.2010 13:02
    ZSC
    @fan83 du hast ja Niveau. Aber von einem der offenbar alles viel fürher weiss ist ja nichts anderes zu erwarten

    29.07.2010 12:52
    fan83
    @marha to back
    nur i weisses scho vill länger

    29.07.2010 12:51
    fan83
    f... y.. zsc

     
     
    Marco Müller - Der Abwehrreck

    Marco Müller (links): die Erfolgsleiter hinaufgeklettert.

    Wer zwischen 1981 und 1986 vom Backpaar im ersten Davoser Block sprach, dachte primär an Ron Wilson. An der Seite des Amerikaners entwickelte sich aber ein anderer zu einem der besten Schweizer Verteidiger: Marco Müller. Das Davoser Eigengewächs kletterte die Erfolgsleiter behutsam Sprosse um Sprosse empor. Es begann mit dem Meistertitel bei den Elite-Junioren 1977. Dann folgte mit dem Fanionteam der Aufstieg in die Nationaliga A.

    Und die beiden Schweizer Meistertitel 1984 und 1985 ebneten dem stämmigen Abwehrspieler eindeutig den Weg zu einer festen Grösse in der Nationalmannschaft. Im rot-weissen Dress leistete er in Eindhoven einen redlichen Anteil zum Aufstieg ins Konzert der Grossen des Welteishockeys. Mit seinen Brüdern Reto und Thomas hätte Marco Müller in den achziger Jahren beim HCD eigentlich eine ganze Sturmlinie bilden können. Im Gegensatz zu diesen fühlte er sich in der Defensive aber wohler. Mit seinen 187 Zentimetern Körperlänge und seinen 90 Kilogramm war der Recke fürs Aufräumen vor dem eigenen Tor durchaus prädestiniert. Er beschränkte sich aber nicht auf die Rolle des Zerstörers und Stürmerschrecks. Zu seinem aussergewöhnlichen Talent gesellten sich ein enormer Wille und ein beispielhafter Ehrgeiz. Marco Müller galt als äusserst trainingsfleissig, vom Willen beseelt, sich ständig zu verbessern und Fortschritte zu erzielen. Er begnügte sich an Wilsons Seite nicht mit der Aufgabe des Liberos,der Löcher für seinen torhungrigen Mitspieler stopfen musste. Neben seinen defensiven Qualitäten offenbarte Marco Müller viel Sinn für die Offensive. Und die Gegner äusserten sich respektvoll über die Schusstärke des Davoser Verteidigers, die ihn auch im Überzahlspiel sehr wertvoll machte.
    Selbst in der Nationalmannschaft gehörte Marco Müller während Jahren zu den Reissern. Er war einer jener Spieler, die ihre Kameraden auch dann immer wieder nach vorne zogen, wenn es einfach nicht "anhängen" wollte. Auf ihn war sowohl im Klub als auch im Schweizer Team Verlass, wenn die Entscheidung in hartumkämpften Partien erst in der Schlussphase fiel. Dass er unter Leistungsdruck oft noch einen Zacken zulegen konnte, stempelte ihn zum idealen Mannschaftsspieler.
    Nach zehn Jahren im Davoser Fanionteam äusserte er im Frühling 1987 den Wunsch "einmal andere Luft zu schnuppern. Mit dem HCD bestritt er mehr als 350 Partien. Nun habe ich einfach das Bedürfnis, etwas anderes zu versuchen - vor allem auch, weil ich glaube, dass mir ein Wechsel guttun wird." Man glaubt es Marco Müller, dass ihm nicht primär das grosse Geld zu einem Transfer bewog. Je eine Saison lang verteidigte er darauf für den SC Bern und den HC Ambri-Piotta. An beiden Orten gelang es ihm nicht mehr ganz, an seine grossen Davoser Zeiten anzuknüpfen. Den "Fünfer und das Weggli" fand er anschliessend während seiner Wanderjahre in Zürich. Bei den Grasshoppers wurde der Bündner zum Turm in der Festung. Er half mit, den Klub nach dem Aufstieg in die 1. Liga aus den Niederungen wieder aufwärtszubringen. Gleichzeitig konnte Marco Müller seine berufliche Weiterbildung ein einem der Betriebe von GC-Präsident Walter Frey vorantreiben. Mit der Rückkehr nach Davos und zu den HCD-Senioren schloss sich später sein Kreis wieder.

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