Swiss Hockey Cup

Champions League

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15.11.2018 20:36
Anführer
Dem HCD fehlen die Häuptlinge. Es zeigt sich nun duetlich, dass Ambühl die Wiesert, Du Bois, Corvi nur Mitläufer sind. Sie haben keine Eier um die Mannschaft auf den reichtigen Weg zu führen. Im Gegenteil. sie äussern sich hinter vorgehaltern Hand noch negativ über AdC. Einfach Schade.
Der HCD wird absteigen! Und dafür verantwortlich ist weder der Vorstand noch AdC sonder die A,W,C

15.11.2018 15:54
Trulli
Und was mich auch interessieren würde sind die auslaufenden verträge der sogenannten teamstützen... . Man hört nix positives.... Ausser das corvi geht.... Sogar servette hat mit rod verlängert.... So langsam habe ich angst für davos auch der vorstand ist schön gesagt ausser form

15.11.2018 14:28
Trulli
Ich glaube das geht so lang bis der hcd in der swissleauge ist... Das del curto system ist out und das begann schin vor zwei jahren.... Und das schlimmste es wird nicht besser immer schlechter!!! Diese brutalen auftritte hat nix mit dem spielermaterial zu tun..... Das ist einfach ein hühnerhaufen ohne system.... Morgen gegen lausanne wirds genau gleich weitergehen LEIDER FÜR UNSER HCD


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Glanzzeiten mit dem NI-Sturm
Der ni-Sturm (v.l.): Hans Cattini, Pic Cattini und Bibi Torriani.

Bibi Torriani trifft gegen den ZSC.

Fritz Kraatz, Christian Badrutt und Pic Cattini stehen gegen die Edmonton Superiors unter Druck.

Das Schweizer Meisterteam von 1943. Stehend (v.l.): Charlie Gerst, Hans Trauffer, Franz Geronimi, Bibi Torriani, Hans Cattini, Pic Cattini und Hugo Müller. Kniend (v.l.): Beat Rüedi, Simi Meisser und Hans Dürst

Hans Dürst gewinnt das Bully gegen ZSC-Stürmer Heini Lohrer.

Generell setzten die Spieler des HC Davos im Schweizer Eishockey viele Akzente. Sie alle gebührend zu erwähnen, würde den Umfang dieses Jubiläumsbuches sprengen. Einige seien dennoch besonders hervorgehoben. Als spektakulärste Einheit aller Zeiten im eidgenössischen Eishockey schuf sich der ni-Sturm - abgeleitet von der Endsilbe der Familennamen - grosse Bekanntheit. Bibi Torriani, Hans und Pic Cattini, bildeten ab 1933 für eineinhalb Jahrzehnte nicht nur die Paradeformation eim HC Davos, sondern auch in der Nationalmannschaft. Gemeinsam brachten sie es auf 239 Länderspieleinsätze, während denen das Trio 246 Tore schoss. Bibi Torriani traf in 111 Länderspielen 105 mal, Hans Cattini in gleichvielen Partien 54 mal, und Pic Cattini buchte in 107 Einsätzen für die Schweiz 87 mal. Die schillerndste Figur, nicht nur auf den Schweizern Eisfeldern, war Bibi Torriani. Er entwickelte sich zum Idol einer ganzen Generation und gilt heute noch als Nummer 1 aller Zeiten unter den eidgenössischen Eishockeyspielern. Seine Karriere begann bereits kometenhaft: Im Vorfeld der Olympischen Winterspiele 1928 in St. Moritz unterzog sich die Schweiz einem letzten Test. Als Gegner trat eine Auswahl jener Schweizer Spieler an, welche den Sprung in die Olympiamannschaft nicht geschaftt hatten. Promt schlugen die Ersatzleute die Arrivierten mit 4:1. Für die Sieger buchte ein noch nicht 17jähriger, knapp 7 Kilogramm leichter "Sprenzel" alle vier Tore: Richard "Bibi"Torriani. Er war eben erst ins St. Moritzer Fanionteam integriert worden. Und fürs Training der Nationalmannschaft hatte man das Ausnahmetalent nur berücksichtigt, weil er als Einheimischer keine Spesen verursachte. Dank seiner Vollstreckerqualitäten spielte er sich im letzten Moment ins Schweizer Olympiateam, das in St. Moritz die Bronzemedallie gewann. 20 Jahre später wiederholten die Eidgenossen an gleicher Stelle diesen Erfolg. Bei diesen zweiten Olympischen Spielen in St. Moritz sprach der mittlerweile 36jährige Bibi Torriani den Olympischen Eid.

Der Edeldiamant

Bibi Torriani wechselte 1929 nach dem Tod seines Vaters von St. Moritz nach Davos. Seinen Spitznamen "Bibi" nahm er aus dem Oberengadin mit, und wurde zu seinem "Markenzeichen". "Bibi" war er anfänglich im Kreise seiner Familie als jüngstes von sechs Kindern in Anlehnung an die kleinen Küken gerufen worden. In Davos traf Bibi Torriani wieder auf seinen Olympiatrainer Bobby Bell. Der Kanadier wirkte von 1928 - 1932 beim HCD. Der Klub verpflichtete den ausgewiesenen Fachmann für monatlich 2000 Franken, was damals einem astronomischen Salär gleichkam. Bell verstand es, den Edeldiamanten Bibi Torriani richtig zu schleifen, den begnadeten Schlittschuhläufer mit grosser Spielleidenschaft zu perfektionieren. 1930 folgte Hans Cattini in den ersten Davoser Sturm, und zwei Jahre später komplettierte Pic Cattini di ni-Linie. Hans Cattini wird rückblickend im Buch "Torrianis-Erben", das die 100 besten Spieler des Schweizer Eishockeys porträtiert, als "Gehirn" des Trios beschrieben: "Er ist nicht so elegant wie Bibi Torriani und im Abschluss nicht so erfolgreich wie Pic Cattini. Aber er ist das Gehirn des wundersamsten Spiels, das es je im Schweizer Eishockey gegeben hat. Er ist der Ingenieur, der diese Maschinerie in Gang setzt und mit seinem Genie ölt. Er ist der raffinierte Schachspieler, einer der ersten Zwei-Weg-Mittelstürmer, und der erfindet sozusagen das Forechecking."

Die Traumlinie Europas

Ferdinand "Pic" Cattini, war im ni-Sturm nicht nur der jüngste, sondern auch der Unscheinbarste und Kleinste, weshalb sich für ihn aus "Piccolo" der Spitzname "Pic" entwickelte. Im Abschluss war er allerdings der Grösste, der Erfolgreichste des Trios. Am linken Flügel erwies er sich als eiskalter Vollstrecker. Respektvoll deshalb auch die Erinnerungen:"Keiner beachtet ihn, und plötzlich steht er da, wie aus dem Boden geschossen und zwickt die Scheibe ins Netz." Pic Cattini ist er erste der Schweizer Eishockey-Geschichte. Der Kunstschütze, der Scharfrichter, der vollstreckt, war vorher Bruder Hans und Bibi Torriani auf Eis gezaubert haben." Auf ungewohnte ungewollte Art bekam Bibi Torriani Pic Cattinis Treffsicherheit beim Meisterschaftsfinale 1937 zu spüren: Praktisch in letzter Sekunde traf Pic cattini zum entscheidenen 1:0. Ausser sich vor Freude warf der Torschütze den Stock fort - und traf damit den an der Bande stehenden Torriani, der die Partie als Zuschauer verfolgt hatte, ins Gesicht. Dem Pechvogel fehlten bei der anschliessenden Meisterschaftsfeier zwei Zähne... In den höchsten Tönen sind die Vorstellungen des ni-Sturms im Buch "Torrianis Erben" festgehalten: "Das Kombinationsspiel des ni-Sturms wird selbst im Buch festgehalten: "Das Kombinationsspiel des ni-Sturms wird selbst auf internationaler Ebene erst in den sechziger Jahren von der russischen Nationalmannschaft wieder in dieser Präzision erreicht. Bibi Torriani, Hans und Pic Cattini zelebrieren ein engemaschiges Kombinationsspiel mit einem für die Zeit unerhörten Tempo und mit zentimetergenauer Präzision. Die drei sind die Traumline Europas, der Inbegriff des prefekten, eleganten Eishockeys. Mit den undurchschaubaren Filigrankombinationen, Dribblings, Quer-, Steil- und Doppelpässen werden die gültigen Regeln geschickt genutzt. Es gibt noch keine rote Line, und die Abseitsregel wird schon beim Verlassen des einigen Drittels wirksam, man wird zu engmaschigen Spielzügen gezwungen." Mit der Einführung der Nationaliga A als oberste Schweizer Spielklasse begann der HC Davos in der Saison 1937/38 eine Siegesserie, die wohl für immer unübertroffen bleiben wird: Bis 1950 sicherte er sich elf von zwölf möglichen Schweizer Meistertitlen. Nur dem ZSC gelang es 1949, die imposante Davoser Serie zu unterbrechen. So weit als möglich unterhielt der HCD selbst währende des zweiten Weltkriegs internationale Kontakte. Im März 1941 gewann er zum Beispiel den Grossen Preis der Reichshauptstadt Berlin, wo die sechs besten europäischen Mannschaften aufeinandertrafen. 1943 beteiligten sich die meisten Davoser Spieler am Militärtunier der Gebirgsbrigaden. Dabei trafen sie auf Deutschland, Schweden und Italien. In der Jubiläumsschrift "25 Jahre HC Davos" erinnert sich der langjährige HCD-Internationale Beat Rüedi an einer Partie gegen Italien:"Vorfrühling in Mailand, eine Blütezeit des Schwarzhandels; an fleischlosen Tagen entdecken unsere Gabeln unter dem Risotto ein riesiges Beaf-Steak, Schokolade weist uns den Weg zu raren Velopneus, im kleinen Lädeli tauschen unsere Hände verstohlen hinter dem Ladentisch Nescafé gegen eine dicke, lange Salami, und mit dem amerikanischen "Camels" erkaufen wir uns überall grosse Sypathie."

Davoser Talentschmide

Zu den Stützen der Davoser Mannschaft zählte in den vierziger Jahren natürlich der ni-Sturm. Es wäre aber unfair, die grossen Erfolge allein diesem Ausnahmetrio zuzuschreiben. Die Davoser "Eishockey-Schule" lieferte Talente beinah am Fliessband. Erwähnt seine zum Beispiel die beiden Torhüter Emil Eberle und Hugo Müller, die Verteidiger Franz Geromini, Hans Heierling und Charlie "Downey" Gerst sowie die Stürmer Beat Rüedi, Simi Meisser, Hans Dürst und Walter "Watschga" Dürst. In Downeys Coiffoirsalon befand sich praktisch das Nachrichtenzentrum des HC Davos. Der Coiffeurmeister erzählt:"Als ich 1929 als Junior in den HCD eintrat, bestand die Spielfeldumrandung nur aus fünf Zentimeter dicken Kanthölzern, und viele zimmerten sie ihre Stöcke noch selber." Junior Gerst gehörte zu den Glücklichen, die den Stock eines zurückgetretenen Eishockeyspielers erhielten. "Zu diesem Stock trug ich eine ganze Saison lange Sorge." Einfallsreich war auch die Ausrüstung, wie Gerst schildert:"Einer von sägte Dachkännel aus Blech zurecht, die wir dann als Schienbeinschoner in die Hosen steckten. Und als Tiefschoner verwendeten wir alte Unterhosen, die wir mit Watte dick ausstopften." Gerst stürmte von 1938 bis 1952 als linker Flügel für Davos. Er wurde zehnmal Schweizer Meister, fünfmal Spengler-Cup-Sieger und absolvierte 14 Länderspiele für die A- sowie 11 für die B-Nationalmannschaft. Als überragendes Erlebnis aus seiner Aktivzeit schildert er den Sieg beim Grossen Preis von Europa 1941 im "Nazi"-Berlin. "Es war Krieg. An allen Fronten standen die Deutschen zuvorderst. Davos durfte trotzdem nach Berlin zu diesem Turnier reisen. Im Final siegten wir gegen Hannarrby Stockholm mit 4:2, nachdem wir zuvor den Berliner SC und Rotweiss Berlin geschlagen hatten - wir, die Bergler aus Davos! Bei unserem Spiel gegen Budapest war der Berliner Sportpalast mit 10 000 SS-Angehörigen gefüllt, die uns alle anfeuerten. Alles um uns herum war schwarz, einfach wahnsinnig!" Skrupel habe die Davoser Mannschaft keine gehabt, in Berlin zu spielen. "Vor der Abreise erhielten wir strikte Anweisungen vom HCD-Vorstand, keine politischen Äusserungen zu machen. Schliesslich waren wir ja damals nur Sportler, nicht wie heute..." 1953 hielt der damalige Präsident Paul Müller in seinem Rück- und Ausblick fest:"Immer wieder fragt man sich heute, wie es möglich war, dass der HC Davos und die Nationalmannschaft zwischen 1927 und 1950 im schweizerischen und europäischen Eishockey derart anhaltende und grosse Erfolge erringen konnten. Wenn man wie bei einer Krankengeschickt alle Faktoren aufgezählt und aneinandergereiht, muss man resigniert festhalten, dass es nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen ist, dass ähnliche Umstände wieder eintreten können. Um nur die wichtigsten Tatsachen zu nennen: einige ganz ausserordentlich talentierte Spieler auf nur zwei bis drei Klubs verteilt, die Beschränkung der Freizügigkeit durch die wirtschaftliche und politische Lage und ausser Kanada ungefähr die gleichen Voraussetzungen in allen Ländern mit regelmässigem Eishockeybetrieb."
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03.11.2018Info
Langnau - Davos
1 : 4

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Davos - Lausanne

TABELLE
1.Biel1734
2.Bern1631
3.Langnau1630
4.Zug1629
5.Fribourg1729
6.Lausanne1828
7.ZSC Lions1524
8.Lugano1624

9.Genf-Servette1623
10.Ambri1621
11.Davos1614
12.Rapperswil177
 

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