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    Plauderbox
    Name:
    Message:
    6751 Zahl wiederholen

    30.07.2010 13:39
    ZSC
    Es lebe die Fangemeinschaft des HCD!! Wer kommt von den jungen Wilden aufgrund der Erzählungen von Ambühl noch zum Z!!!

    30.07.2010 12:55
    davos 4-ever
    zsc niana meh nuno ida nati B.

    29.07.2010 16:52
    fan83
    bla bla bla bla bla

    29.07.2010 13:02
    ZSC
    @fan83 du hast ja Niveau. Aber von einem der offenbar alles viel fürher weiss ist ja nichts anderes zu erwarten

    29.07.2010 12:52
    fan83
    @marha to back
    nur i weisses scho vill länger

    29.07.2010 12:51
    fan83
    f... y.. zsc

     
     
    Oliver Roth - Arbeit führt zum Erfolg

    Oliver Roth: der Musterschüler.


    "Arbeit führt zum Erfolg", lautet das Lebensmotto von Oliver Roth, mit dem er sich zu einem sicheren Wert beim HCD gemacht hat. Der Flügelstürmer aus dem Bodenseeraum kam 1989 mit 19 Jahren nach Davos, als er sah, dass für ihn im Klotener Fanionteam kein Platz war. Im Landwassertal hat er sich hingegen seinen festen Posten in der ersten Mannschaft buchstäblich erkämpft.
    Roth ist kein Goalgetter - in seinen besten Saisons hat er es auf jeweils gut 20 Skorerpunkte gebracht -, aber einer jener Mannschaftsspieler, auf die in jeder Situation Verlass ist und die deshalb unverzichtbar sind. Er ist beim HCD inzwischen der dienstälteste Akteur. In Davos fühlt sich der Ostschweizer der in seiner Freizeit gerne aufs Snowboard und im Sommer aufs Surfbrett steigt, wohl.<<Im Klub stimmt das Umfeld, und auch der Ort passt mir. Hier hat es noch einen rechten Winter. Im Frühling ist man schnell in Italien. Und auch eine Grossstadt wie Zürich ist innert nützlicher Frist erreichbar.>> Im Eishockey liefert Roth das Klischee vom Musterschüler. Er ist fleissig, pflegeleicht und diszipliniert, tut das, was der Trainer verlangt. In Davos hat er in den letzten Jahren schon fast neben jedem Center gestürmt. und mit jedem ist er zurechtgekommen. Er versuche, aus jeder Situation das Beste herauszuholen, und sei keiner, der jammere, sagt der Flügelstürmer. Von seinen Mitspielern hat ihn Steve Tsujiura, der 166 Zentimeter kleine Kanadier asiatischer Abstammung, am meisten fasziniert."Es war beeindruckend, was Steve als Eishockeyspieler aus jenen bescheidenen Mitteln, welche ihm die Natur für diesen Sport schenkte, herausgeholt hat - wie er stets kämpfte, sich von körperlich weit grösseren Gegnern nicht unterkriegen liess und dadurch seine Chance als Profi nutzte."
    Roth misst zwar 20 Zentimeter mehr als Tsujiura, zum Starspieler fehlen ihm jedoch eine perfekte Technik und das Superauge für den Spielaufbau. Neben der Kampfkraft zählen die läuferischen Qualitäten zu den Stärken des früheren Junioren-Internationalen. "Aus dem Stand heraus geht bei mir wenig, ich muss mit Tempo etwas machen", weiss er. Dort liegen seine Vorteile, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive, wenn er versucht, die gegnerischen Angriffe mit Forechecking oder Pressing als vorderster Davoser im Keime zu ersticken. DIese Aufgabe erfordert Schlauheit und Mut , das Spiel des Gegners lesen zu können. Rohe Gewalt nützt nichts. Das beweist die Tatsache, dass Roth nur selten die Strafbank drückt, mit der Ausnahme der Saison 1993/94 (insgesamt 33 Minuten) noch nie mehr als 24 Strafminuten pro Meisterschaft kassiert hat.
    Ausgerechnet dieser beispielhafte faire Spieler sorgte am Abend des 5. Dezember 1995 für Schlagzeilen. Bei einem Laufduell um die Scheibe touchierten sich Roth und Pat Schafhauser korrekt mit dem Oberkörper. Der Lugano-Verteidiger verlor jedoch das Gleichgewicht, stolperte und stürzte kopfvoran in die Bande. Er blieb mit einer Querschnittlähmung liegen. Dieser Zwischenfall hat Roths Philosophie und Spielweise beeinflusst, obwohl ein ganz gewöhnlicher Zweikampf, wie es in jedem Match dutzendweise vorkommt, zu Schafhausers tragischem Unfall führte und den Davoser Widersacher keine Schuld traf. Er machte sich seither vor jedem Check seine Gedanken, gesteht Roth. Und das Verhältnis zwischen Kämpfen und Schlittschuhlaufen hat sich bei ihm eher in Richtung der zweiten Stärken entwickelt. Dadurch hat die Sturmlinie mit Roth, Reto Stirnimann und Andi Näser aber gar noch an Wirksamkeit gewonnen.
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