Topscorer

Sykora
Last Game
04.02.2012
Zug - Davos
3:2
Nächste Carfahrt
18.02.2012
Strafenkönig

Ramholt Tim
Next Game
Sa. 18.02.2012
Davos - Ambri-Piotta


 
Tabelle
1.Zug4691
2.Davos4690
3.Fribourg4687
4.Bern4683
5.Kloten-Flyers4680
6.Lugano4569
7.ZSC Lions4468
8.Genf-Servette4663

9.Biel4662
10.Langnau4646
11.Ambri4646
12.Rapperswil4537
 
Hockeystar

 


Agenda
  • 04.02. Public Viewing
  • 18.02. Röstiplausch
  • 18.02. Hockeygrümpi
  •  
    Happy Birthday
     Jann Billeter (40)
    Shoutbox
    03.02.2012 14:04
    Blerim
    HCD Nr. 1 all over the World! Spenglercup isch s'geilst, Fans sind de Hammer und Stimmig isch immer weltklasse!! Meister kabooom!!

    01.02.2012 08:15
    Yes
    1. Platz Daavooos, 1. Platz Daaavoooos!

    29.01.2012 11:00
    SuperHCD
    Zuerest den Spengler Cup, dann die Meisterschaft und den Pokal, bitte noch einmal!!! Schololololoooo o

    Shout


    Oliver Roth - Arbeit führt zum Erfolg

    Oliver Roth: der Musterschüler.


    "Arbeit führt zum Erfolg", lautet das Lebensmotto von Oliver Roth, mit dem er sich zu einem sicheren Wert beim HCD gemacht hat. Der Flügelstürmer aus dem Bodenseeraum kam 1989 mit 19 Jahren nach Davos, als er sah, dass für ihn im Klotener Fanionteam kein Platz war. Im Landwassertal hat er sich hingegen seinen festen Posten in der ersten Mannschaft buchstäblich erkämpft.
    Roth ist kein Goalgetter - in seinen besten Saisons hat er es auf jeweils gut 20 Skorerpunkte gebracht -, aber einer jener Mannschaftsspieler, auf die in jeder Situation Verlass ist und die deshalb unverzichtbar sind. Er ist beim HCD inzwischen der dienstälteste Akteur. In Davos fühlt sich der Ostschweizer der in seiner Freizeit gerne aufs Snowboard und im Sommer aufs Surfbrett steigt, wohl.<<Im Klub stimmt das Umfeld, und auch der Ort passt mir. Hier hat es noch einen rechten Winter. Im Frühling ist man schnell in Italien. Und auch eine Grossstadt wie Zürich ist innert nützlicher Frist erreichbar.>> Im Eishockey liefert Roth das Klischee vom Musterschüler. Er ist fleissig, pflegeleicht und diszipliniert, tut das, was der Trainer verlangt. In Davos hat er in den letzten Jahren schon fast neben jedem Center gestürmt. und mit jedem ist er zurechtgekommen. Er versuche, aus jeder Situation das Beste herauszuholen, und sei keiner, der jammere, sagt der Flügelstürmer. Von seinen Mitspielern hat ihn Steve Tsujiura, der 166 Zentimeter kleine Kanadier asiatischer Abstammung, am meisten fasziniert."Es war beeindruckend, was Steve als Eishockeyspieler aus jenen bescheidenen Mitteln, welche ihm die Natur für diesen Sport schenkte, herausgeholt hat - wie er stets kämpfte, sich von körperlich weit grösseren Gegnern nicht unterkriegen liess und dadurch seine Chance als Profi nutzte."
    Roth misst zwar 20 Zentimeter mehr als Tsujiura, zum Starspieler fehlen ihm jedoch eine perfekte Technik und das Superauge für den Spielaufbau. Neben der Kampfkraft zählen die läuferischen Qualitäten zu den Stärken des früheren Junioren-Internationalen. "Aus dem Stand heraus geht bei mir wenig, ich muss mit Tempo etwas machen", weiss er. Dort liegen seine Vorteile, sowohl in der Offensive als auch in der Defensive, wenn er versucht, die gegnerischen Angriffe mit Forechecking oder Pressing als vorderster Davoser im Keime zu ersticken. DIese Aufgabe erfordert Schlauheit und Mut , das Spiel des Gegners lesen zu können. Rohe Gewalt nützt nichts. Das beweist die Tatsache, dass Roth nur selten die Strafbank drückt, mit der Ausnahme der Saison 1993/94 (insgesamt 33 Minuten) noch nie mehr als 24 Strafminuten pro Meisterschaft kassiert hat.
    Ausgerechnet dieser beispielhafte faire Spieler sorgte am Abend des 5. Dezember 1995 für Schlagzeilen. Bei einem Laufduell um die Scheibe touchierten sich Roth und Pat Schafhauser korrekt mit dem Oberkörper. Der Lugano-Verteidiger verlor jedoch das Gleichgewicht, stolperte und stürzte kopfvoran in die Bande. Er blieb mit einer Querschnittlähmung liegen. Dieser Zwischenfall hat Roths Philosophie und Spielweise beeinflusst, obwohl ein ganz gewöhnlicher Zweikampf, wie es in jedem Match dutzendweise vorkommt, zu Schafhausers tragischem Unfall führte und den Davoser Widersacher keine Schuld traf. Er machte sich seither vor jedem Check seine Gedanken, gesteht Roth. Und das Verhältnis zwischen Kämpfen und Schlittschuhlaufen hat sich bei ihm eher in Richtung der zweiten Stärken entwickelt. Dadurch hat die Sturmlinie mit Roth, Reto Stirnimann und Andi Näser aber gar noch an Wirksamkeit gewonnen.
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