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    Plauderbox
    Name:
    Message:
    3679 Zahl wiederholen

    30.07.2010 13:39
    ZSC
    Es lebe die Fangemeinschaft des HCD!! Wer kommt von den jungen Wilden aufgrund der Erzählungen von Ambühl noch zum Z!!!

    30.07.2010 12:55
    davos 4-ever
    zsc niana meh nuno ida nati B.

    29.07.2010 16:52
    fan83
    bla bla bla bla bla

    29.07.2010 13:02
    ZSC
    @fan83 du hast ja Niveau. Aber von einem der offenbar alles viel fürher weiss ist ja nichts anderes zu erwarten

    29.07.2010 12:52
    fan83
    @marha to back
    nur i weisses scho vill länger

    29.07.2010 12:51
    fan83
    f... y.. zsc

     
     
    Samuel Balmer - Neue Spielfreude in Davos

    >
    Samuel Balmer: viel Sinn fürs Konstruktive.

    Mit seinen 176 Zentimetern Körperlänge und seinen 75 Kilogramm Gewicht schüchtert Samuel Balmer in der Verteidigung kaum einen Gegenspieler ein. Rohe, brachiale Gewalt ist ohnehin nicht sein Spiel.
    Dennoch hat es der gebürtige Berner Oberländer mit seiner Spielintelligenz und dank seinem Sinn fürs Konstruktive bis in die Nationalmannschaft gebracht. Früh hat ihm sein Vater zu Hause in Grindelwald zu verstehen gegeben, dass er alles selber organisieren müsse, wenn er Eishockeyspieler werden wolle. Der Bergler am Fusse der Eigernordwand ergriff deshalb schon in jungen Jahren die Initiative. Gleichzeitig lernte er früh, Verantwortung zu tragen. Als 19jähriger war er 1987 in der Nationaliga B bei Grindelwald der beste Skorer mit Schweizerpass, worauf er zu Langnau in die oberste Spielklasse wechselte.
    Balmers Stern ging am Schweizer Eishockeyhimmel aber erst drei Jahre später nach seinem nächsten Transfer zu Fribourg richtig auf. Gleichzeitig mit dem Berner Oberländer verpflichtete Gottéron die beiden russischen Weltklassestürmer Slawa Bykow und Andrej Chomutow. Das neue Trio riss nicht nur die Freiburger Fans von den Sitzen. Auch die Fachleute waren von den gerissenen Spielzügen begeistert, wie ein Auszug aus dem Buch <<Torrianis Erben>> bezeugt: "Die beiden Stürmer Chomutow und Bykow mit dem genialen Balmer an der blauen Linie bilden das <Bermuda-Dreieck>, in welchem bei spielerischer Schönwetterlage ganze gegnerische Verteidigungen verschwinden. Es ist Poesie auf Eis: Spektakel, überall Spektakel, Genie hüllt jeden Spielzug in einen Traum von Schönheit. Neugeboren, rein lässt der öffnende Spielzug Balmers schon den erlösenden Torjubel Chomutows, Bykows oder Brodmanns ahnen. Stets drängt von hinten heraus der Balmerschen Steilpässe Fülle, die schaffenden Chomutow und Bykow zu speisen, die mit Stock und Schaufel im Dienste des Spektakels sich in der gegnerischen Zone mühen."
    Mit seinem Wechsel zum HC Lugano beendete Balmer im Frühling 1993 das wunderschöne Freiburger "Eishockeymärchen". Am Fusse des Luganersees und unter den Fittichen von John Sletvoll wurde der Bergler aber nicht glücklich. Erfolglos stieg er bereits nach einer Saison aus seinem Zweijahresvertrag aus, um nach Davos zu wechseln. Ausgerechnet der erste Auftritt in der alten Resega von Lugano führte für Balmer zu einem Karriereschnitt: Der Verteidiger prallte nach einem Sturz ohne unfaire Einwirkung eines Gegners hart an die Bande. Dabei zog er sich einen komplizierten Bruch des rechten Handgelenks zu. Hätten die Ärzte im Stadion nicht die richtigen Sofortmassnahmen ergriffen, hätte der Pechvogel seine Hand wegen Blutarmut verloren. Nur gut zwei Monate später gab Balmer am Spengler-Cup sein Comeback, wobei er die Saison "praktisch nur mit einer Hand fertigspielte", wie er im nachhinein feststellte. Erst im Sommer 1995 war Balmer wieder (fast) der alte, allerdings mit einer neuen Einstellung: "Ich bin so glücklich, dass ich nach meiner schweren Verletzung überhaupt noch Eishockey spielen kann. Seither betrachte ich den Sport anders, weniger verbissen. Jetzt spüre eine ganz neue Spielfreude." Durch den Handgelenkbruch hat Balmer etwas von seiner früheren Schusskraft eingebüsst. Defensiv sorgt der linke Verteidiger zwar bei Trainer, Mitspielern und Zuschauern für schnellere Plusfrequenzen, wenn der Scheibe locker statt entschlossen hinterherfährt und dann schon mal ein Duell mit einem schnellen gegnerischen Flügelstürmer verliert. Dank seinem guten Positionsspiel macht er die aggressiven Mängel meist wett. Und auch im Spiel nach vorne begeistert Balmer mit seinen zündenden Ideen. Mit seinem Spürsinn, das Spiel richtig zu lesen, lanciert er die Stürmer mit genauen Pässen. Oder dann bringt sich der Verteidiger mit dem grossen Offensivdrang selber in eine gute Abschlusspositon.
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